2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wurde mir zu dolle durch RTL (letzter Auftritt) und Dieter Bohlen („ruft an“) „gehypt“ der gute Michael Hirte.

    Ich hätte es eher dem „Kugelmann“ Kelvin Schmidt gegönnt, der hat mich wirklich beeindruckt und er hat sich von Show zu Show gesteigert.

  2. Ein Volk. Ein Reich. Ein Dieter.
    Meine 2 Cents zum erwartbaren Ausgang der Supertalent-Farce: Bei RTL-Castingsoaps gewinnt üblicherweise NIE der Beste, sondern immer nur der Massentauglichste. Zu den Ingredienzen des Titelgewinns gehört zweierlei:

    1. das Bedienen einer „antikapitalistischen Sehnsucht“ (deswegen der unaufhaltsame Durchmarsch der Hartz IV-Heroes Thomas Godoj bei DSDS und Michael Hirte bei Supertalent; die Leute glauben anscheinend wirklich, sie könnten über Schröders Reformagenda ein Plebiszit abhalten, wenn sie bei RTL anrufen) und

    2.) die Empfehlung des massensuggestiv äußerst wirksamen (und diese Rolle schamlos ausnutzenden) „Jurors“ Dieter Bohlen. Dessen Steuerung des Publikumsempfindens war mal wieder ein Meisterstück in dem, was die Kommunikationswissenschaftler „framing“ nennen.

    Es funktioniert: Die Volksgemeinschaft übt sich beim Voting in Palavergehorsam gegenüber ihrem Führer. Denn was er da abgezogen hat mit der vorgehaltenen Moralpistole – wer nicht für Hirte anrufe habe kein Herz – das war einfach nur noch pure Nötigung!

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