Wann ist ein Ausschluss aus der Gesetzlichen Versicherung möglich?

Ich habe eine rückwirkende Stornierung von meiner Gesetzlichen Krankenkasse erhalten.
Versichert (nun rückwirkend nicht mehr !!!) war ich seit dem 01.05.11 bis jetzt bei dieser Gesetzlichen KK. Vorher hatte ich eine 4 Monatige KK Versicherung vom Arbeitsamt. Von 01.Jan.2007 bis 31.Dez. 2010 waren ich und meine Tochter (4 Jahre) bei einer Privaten Versicherung versichert.
Nun wurde mir diese Stornierung der Mitgliedschaft damit begründet, weil ich durch Beitragsnachweise die Voraussetzungen für eine Weiterversicherung nicht mehr erfülle, da ich die Jahresarbeitentgeldgrenze in einem Zeitjahr überschreiten werde. Nun werde ich gezwungen mir wieder eine Private Versicherung zu suchen.

Die Vorversicherungszeiten für eine freiwillige Versicherung sind hier Grund der Stornierung. Beim Eintritt in die Gesetzliche KK wurde mir von dieser Versicherung davon allerdings nichts mitgeteilt.

Nun Frage ich mich wie denn das gehen kann, das ich als Familienvater nun von heute auf morgen keine Krankenversicherung mehr habe….?! Ich bin viel mit dem KFZ unterwegs, da kann jede Sekunde etwas passieren und das ohne Versichrung. Es gibt ja laut Aussage der Regierungstellen keine Person in Deutschland die nicht KK Versicht abgedeckt ist, ich bin wohl der erste zumindest bis mich wieder eine Versicherung aufnimmt.

Ich möchte gern in der Gesetzlichen KK bleiben warum gibt es solche Gesetze, kann mir das mal jemand näher erklären…?!

Besten Dank.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Nun – die wollen verhindern, dass man als Gutverdienender und gesunder Mensch in die PKV wechselt, um niedrige Beiträge zu nutzen und später wieder zur gesetzlichen zurückkehrt, wenn man älter weniger gesund und damit teurer für die Kasse wird. Soll also verhindern, dass Menschen das System ausnutzen können (auch wenn das in Deinem Fall vielleicht eher nicht so ist.)

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