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  1. In der Kurve, in absoluter Schräglage, ist es vielleicht nicht empfehlenswert. ;) Aber gefährlich ist es sonst nicht.

    Der Brauch rührt aus der Zeit nach dem Krieg, als die allgemeine Automobilisierung anfing und Motorradfahrer in der Wertigkeit noch hinter den Radfahrern standen. Man schaute auf sie herab, weil man ja etwas besseres war, mit dem „Leukoplastbomber“ unter dem Hintern. Man hatte schließlich ein Dach über dem Kopf. ;)

    In dieser Zeit der 50er und 60er Jahre hielten die Motorradfahrer fest zusammen, egal welche Marke man fuhr und grüßten sich während der Fahrt.

    Aus dieser Zeit stammt auch der gelbe Schal, den man um das linke Lenkerende knotete, wenn man mit einer Panne liegen geblieben war und Hilfe brauchte. Dann haben die anderen Fahrer angehalten und versucht zu helfen. Das ist bei den heutigen Maschinen und der heutigen Technik nicht mehr nötig bzw. nicht mehr möglich, speziell wenn die Elektronik spinnt.

    Das Grüßen ist geblieben, wenn es auch inzwischen manchen Fahrern bestimmter Marken „schwer fällt“ die Fahrer anderer Marken zu grüßen. Das ist schade und zeugt von fehlendem Sportsgeist und Kenntnis der Geschichte.

    Ich finde, es ist ein schöner Brauch und mache es auch gerne und irgendwie selbstverständlich, wenn mir einer begegnet.

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