Industrialisierung und 1. Weltkrieg entfremden Tolkien von der Welt?

Im Zuge einer Facharbeit für Literaturwissenschaften bin ich auf Schwierigkeiten mit der Formulierung eines Satzes gestoßen und zwar: „Industrialisierung und 1. Weltkrieg entfremden Tolkien von der Welt“.

Ich will damit ausdrücken, dass Tolkien sich in dieser Welt fremd gefühlt hat, nach den Erfahrungen im 1. Weltkrieg und der Industrialisierung, da er auf dem Land aufgewachsen ist.

Kann man das so formulieren oder trifft das nicht meinen beabsichtigten Inhalt?

würde mich über Antworten freuen^^

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. kein problem. jetzt sagt der mir sogar was … ;)

    vielleicht fällt dir noch ein erklärendes adjektiv für „… von der (adjektiv) welt.“ ein. ich wüsste jetzt aber auf die schnelle auch nicht welches :/

  2. joa klingt gut, hab ja noch ein bisschen zeit und kann meine lehrerin deswegen nocheinmal fragen, ob sie es versteht, das ist ja die hauptsache. ansonsten erkläre ich das nochmal in der fußnote.
    thx^^

  3. Das ist eine interessante These. Tolkien wird gerne als der Urvater des Phantasieromans herangezogen. Die Strömungen in der Literatur und der Kunst zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg bringt man sonst mit den Expressionisten in Verbindung. Die Alpträume eines Franz Kafkas oder Pär Lagerkvists haben auf dem ersten Blick recht wenig mit den Traumwelten Tolkiens zu tun. Diese erscheinen mir eher als eine Flucht in eine andere Welt. Kafkas und Lagerkvists Erzählungen erscheinen mir hingegen wie eine verdichtete Version von Vorgängen in dieser Welt der Zwischenkriegszeit.

  4. „Flucht in eine andere Welt“ trifft meine Absicht sehr gut. Die These klingt übrigens nicht nur interressant, es hat auch Spaß gemacht sie als Thema für meine Facharbeit zu verwenden. Habe übrigens damals eine 1 bekommen :)

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