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  1. Nicht alleine durch die Oberfächenversiegelung sinkt der Grundwasserspiegel. Viel wichtigeren Einfluss haben Maßnahmen in denen Grundwasser im großen Stil abgepumpt wird (Bergbau, Steinbrüche, Kölner U-Bahn!). Aber nun zu EInfluß der Oberflächenversiegelung. Das Regenwasser wird, statt im Boden zu versickern, auf wasserundurchlässigen Oberflächen abgeleitet und schlussendlich in die Kanalisation geleitet. Von dort gelangt es ggf. über eine Kläranlage in die Flüsse. Und das Gnaze in einer relativ kurzen Zeit. Versickert das Wasser im Boden wird es, je nach Boden mehr oder weniger im Korngefüge des Bodens zurückgehalten. Dabei kann es Sand schneller passieren, als zum Beispiel kleinteiligere Böden wie Schluff oder gar lehmige Böden. Haben wir noch eine organische SChicht (wurzeln, Humus etc.) kann der Wassertransport noch weiter verzögert werden. Der schnelle Abtransport bei Versiegelung unter Umgehung der sogenannten Bodenpassage lässt den Grundwasserspiegel in der Regel sinken.

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