So, seit einer Woche bin ich jetzt stolzer Besitzer des Asus eee PC (bestellt im Dezember bei comtech.de) und vorab, ich würde ihn wieder kaufen.
Technische Details:
Prozessor: Intel® Celeron M (0,9 GHz)
Speicher: 512 MB DDR2
Display: 7,0 Zoll
Auflösung: 800×480 Pixel
Grafikchip: Intel® GMA900
Festplatte: 4 GB Solid State Disk
Kamera: 0,3 Megapixel
Sound: Intel® High Definition
LAN: 10/100 MBit/s
WLAN: 11 MBit/s (IEEE 802.11b) und 54 MBit/s (IEEE 802.11g)
Schnittstellen: 3 x USB 2.0 1 x RJ-45 1 x Mikrofon
Betriebssystem: Xandros Linux
Gewicht: 920 g
Abmessungen: (BxHxT) 225 mm x 35 mm x 165 mm
Erster Eindruck:
Ganz schön klein der Kleine. Ausgepackt, Netzteil angeschlossen, eingeschaltet, irgendetwas bestätigt und schon erblickte ich nach wenigen Sekunden eine aufgeräumte und nahezu selbsterklärende Oberfläche. Schnell das WLAN eingerichtet und dann “Web” geklickt und schon war der Firefox mit von der Partie. Mit dem hin und wieder seitlichen Scrollen habe ich keine Probleme, da ich das schon in extremerer Art vom Nokia e61 kenne.
Die Tastatur ist klein, aber noch gut benutzbar. Doppeltes Tastendrücken kommt schon mal vor. Das Touchpad arbeitet erstaunlich gut, ein kleiner Bereich ist für das vertikale Scrollen reserviert. Eine angeschlossene Maus vermisse ich nicht.
Der kleine “Sieben Zöller” hat ein klares und scharfes Bild, aber für langes Arbeiten ist das Display natürlich zu klein (dafür sicher auch nicht gedacht).
Fazit:
Mich hat der Asus eee PC positiv überrascht. Er hat alles an Bord, was ich unterwegs brauche: Browser, Skype, Webcam und einen SD-Karten-Slot. Ich bin da eigentlich auch sehr anspruchslos, da ich fast alles mit dem Browser erledige (IM mit Meebo, Web2FTP usw.). Durch sein geringes Gewicht wird meine Schulter sehr entlastet. Das 4-Kilo-Notebook hat meinen Rucksack verlassen müssen
Auch die Akku-Leistung hat mich überzeugt. Rund 3 Stunden kommt der Asus eee PC ohne Steckdose aus, mehr Zeit will man auch gar nicht an dem kleinen Display verbringen.
Was mich aber am meisten begeistert hat: einschalten und benutzen. Nichts muss grossartig konfiguriert werden, Webcam, externe USB-Festplatten und SD-Karten sind sofort einsatzbereit. Auch wenn ich mittlerweise herusgefunden habe, wie ich in den “Full-Desktop-Mode” des Xandros-Linux wechseln kann, mir reicht die “abgespeckte” Oberfläche.
Negatives, hmmm eigentlich nein … äääh doch: die Einrichtung des UMTS-Zugangs mit dem Nokia e61 hat mich einiges an Zeit gekostet. Für solche Fälle kann ich das Eee-PC Forum empfehlen, hätte ich diese Forum vorher gekannt, wäre auch das einfacher gewesen
Asus eee PC 701 4G … gut angelegte 299 Euro.
Wie heise.de und golem.de berichten, kostet der “EEE PC 4G” von Asus in Deutschland 299 Euro. Der Asus-Mini mit 4 GByte SSD-Speicher ist damit zwar deutlich teurer als in Asien oder Amerika, aber der Preis geht (für mich) noch in Ordnung. Pessimisten gingen immerhin von einem Preis von bis zu 500 Euro aus.
Der Verkaufsstart in Deutschland ist für Dezember geplant, wahrscheinlich zum üblichen Weihnachtsshopping. Der Asus”eee PC 4G” wird vorerst nur in den Farben Perlmutt-Weiss und Schwarz erhältlich sein, Gehäusefarben wie blau, grün und rosa sollen später folgen.
Bitte, Bitte, lieber Weihnachtsmann …
Da es den Palm “Foleo” nun wohl doch nicht geben wird, habe ich eine Auge auf den Asus Eee PC geworfen:
Vielleicht liegt das Teil ja schon unter’m Weihnachtsbaum?!?







